Utopie

April 8th, 2011

Der Begriff Utopie leitet sich semantisch von den beiden griechischen Worten eutopie (guter Ort) und outopie („kein Ort“) ab, wobei „topie“ sich von topos (Ort) ableitet. Wirklich geprägt hat den Begriff „Utopie“ aber Thomas Morus mit seinem Werk: „De optimo rei publicae statu deque nova insula Utopia“ (Vom besten Zustand des Staates oder von der neuen Insel Utopia) das im Jahr 1516 erschien. Darin wird eine ideale Gesellschaft auf der fiktiven Insel Utopie beschrieben.

Utopia ist die Grundlage aller utopischen Romane. Im Gegensatz zu den meist anderen utopischen Romanen, spielte die Geschichte von Thomas Morus nicht in einer fernen Zukunft, sondern in einer fernen Weltgegend.

Letztendlich versteht man unter einer Utopie eine Vorstellung von etwas denkbaren und wünschenswerten, dass in vielen Fällen aber beim herrschenden historisch-kulturellen Hintergrund nicht realisierbar ist. Man sagt zu etwas nicht ausführbaren, es wäre „utopisch“. Der Gedanke bzw. die Idee existiert, eine Ausführung scheint aber unmöglich.

Eine Utopie zeichnet sich durch einen gesellschaftskritischen Charakter aus. Durch eine Utopie sollen gegenwärtige Probleme überwunden werden. Es wird eine positive Veränderung angestrebt.

Bedeutung von Utopie

Es folgt eine kurze Aufzählung von unterschiedlichen Bedeutungen von Utopien für den Menschen:

  • Motivation
  • Hoffnung / Lichtblick
  • Glücksgefühle
  • Mut
  • Ansporn
  • Kraft
  • Verbesserung / Erneuerung
  • Ziel
  • Sinn

Gefahren von Utopien

Natürlich gibt es nicht nur positive Bedeutungen einer Utopie, sondern es können auch Gefahren durch Utopien entstehen. Solche Gefahren werden nachfolgend aufgelistet:

  • Realitätsverlust
  • Machtmissbrauch
  • Enttäuschung falls Ziele nicht erreicht werden -> kann zur Resignation führen
  • Überforderung / Burnout
  • Radikalisierung / Gewalt
  • Bis die Utopie umgesetzt wurde, können die angestrebte Ziele schon nicht mehr wünschenswert mehr sein, da sich inzwischen einiges verändert hat

Natürlich gibt es auch negative Utopien. Diese nennt man dann Dystopie.

Einschränkungen für abstrakte Klassen und abstrake Operationen

März 17th, 2011

Zu erst einmal ist aufzuführen, dass eine Klasse, sobald sie eine abstrakte Operation besitzt, auch zu einer abstrakten Klasse wird. Von dieser abstrakten Klasse kann kein Objekt erzeugt werden!

Darüber hinaus enthält eine abstrakte Methode noch keine Implementierung, diese folgt nämlich erst in der entsprechenden Kindsklasse.

Extra-uterine Frühjahr

Februar 18th, 2011

Der Begriff „extra-uterine Frühjahr“ prägte der Zoologe Adolf Portmann. Nach seiner Ansicht besitzen fast alle Säugetiere nach der Geburt fast alle notwendige Fähigkeiten, die sie für ein selbständiges Leben benötigen. Nach der Geburt sinkt die Geschwindigkeit der weiteren Reifung rapide ab. Der Mensch hingegen hat nach seiner Geburt das sogenannte „extra-uterine Frühjahr“. In diesem geht die Reifung des kleinen Menschen mit unverminderte Geschwindigkeit weiter. So soll er in diesem Jahr laut Portmann unumgängliche soziale Überlebensfähigkeiten gewinnen. Der Mensch würde hilflos geboren. So sollen sich um den 9. bis 11. Monaten auch der Werkzeuggebrauch, die eigentliche Sprache und die aufrechten Haltung bilden.

Glykämischer Index und die Bedeutung für Sportler

Februar 2nd, 2011

Der Glykämischer Index wird auch als Glyx oder nur kurz mit der Abkürzung GI bezeichnet. Er gibt die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel an. Konkret versteht man darunter die Anhebung des Blutzuckers über den Normalwert nach dem Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Je höher der Wert ist, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel an.

Der Referenzwert ist dabei die blutzuckersteigernde Wirkung von Traubenzucker (Glucose) mit einem Wert von 100. In diesem Fall würde eine Gl von 30 bedeuten, dass der Blutzuckeranstieg von diesem Lebensmittel nur ein Drittel des Anstiegs der Glucose ausmacht.

Der Glykämischer Index spielt nicht nur für die Ernährung von Sportlern eine Rolle, sondern auch bei Diäten. Zumindestens bei letzteren ist der Glykämischer Index umstritten, da er nach neusten Forschungsergebnissen nur eine untergeordnete Rolle bei der Gewichtszunahme spielen soll.

Bedeutung des Glykämischer Index für Sportler

Ein Sportler kann sich den Glykämischer Index beim Auffüllen der Glykogenspeicher (für die Energiegewinnung) zunutze machen. Dieses Wissen wird sowohl von Ausdauer- als auch von Kraftsportlern genutzt. Demnach sollte man keine Lebensmittel mit zu hohem GI zu einem Zeitpunkt von 30 bis 60 Minuten vor der Belastung einnehmen, da es sonst zu einer frühzeitigen Ermüdung kommen kann. Viel mehr gilt:

  • Unmittelbar nach körperlicher Belastung: Lebensmittel mit hohem GI
  • Folgende Stunden: Kohlenhydratmahlzeiten mit mittleren bis hohen GI
  • Am nächsten Tag: Lebensmittel mit niedrigem bis mittleren GI

Die wichtigsten biologischen Eigenarten des Menschen im Überblick

Januar 23rd, 2011

Den Mensch zeichnen einige biologische Eigenarten aus, die vor allem bei einem Vergleich mit der Tierwelt auffallen. In diesem Artikel werden diese biologische Eigenarten kurz und kompakt aufgezeigt, ohne weiter ins Detail zu gehen. Read the rest of this entry »

Pyrrhussieg

Januar 16th, 2011

Ab und an trifft man auf den Begriff Pyrrhussieg, doch was ist ein Pyrrhussieg und was versteht man darunter? Der Begriff Pyrrhussieg besteht aus den beiden Wörtern Pyrrhus und Sieg. Während wir mit Sieg etwas anfangen können, dürfte Pyrrhus nicht jedem bekannt sein. Damit verbindet man nämlich den König Pyrrhus von Epirus (319/318–272 v. Chr.), auf den der Begriff Pyrrhussieg zurück geht. Der soll nämlich nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“

Letztendlich versteht man heute also unter einem Pyrrhussieg ein zu teuer erkaufter Erfolg.

Kopten / Koptische Christen

Januar 4th, 2011

Unter Kopten versteht man die Anhänger der koptischen Kirchen. Der Begriff kommt aus dem griechischen und bedeutet Ägypter. Man geht etwa davon aus, dass der Anteil der Christen an der ägyptischen Bevölkerung bei etwa 5–8 Millionen liegt, das entspricht zwischen 6 und 10 % der Gesamtbevölkerung. Die meisten sind koptische Christen, darüber hinaus gibt es aber auch griechisch-orthodoxe, griechisch-katholische und protestantische Christen. Read the rest of this entry »

Alexander-Technik

Januar 2nd, 2011

Durch die Alexander-Technik kann die körperliche Haltung und Bewegung geschult werden. Ziel der Alexander-Technik ist es, dass der Schüler seine eigene Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten beobachtet und sie dadurch eigenständig optimieren kann. Besonders interessant ist die Alexander-Technik deswegen für Schauspielern, Musikern und Tänzer. Aber nicht nur für Show-Zwecke wird die Alexander-Technik eingesetzt, sondern auch zur Behandlung von Rücken-, Schulter-, und Kopfschmerzen, sowie zum Stressmanagement.

Die Alexander-Technik geht auf den Begründer Frederick Matthias Alexander (1869–1955) zurück. Er entwickelte diese Methode in den Jahren 1890 bis 1900

Geld: Was es ist und welche Arten es gibt

Dezember 30th, 2010

Das Geld wie wir es heute kennen, war ursprünglich mal ein Tauschgut aus Metall mit einer staatlichen Prägung. Später sind zu diesen Münzen dann auch Scheine hinzugekommen.

Es gibt zwei Arten von Geld:

  • Bargeld
  • Buchgeld (Giralgeld)

Mit diesen zwei unterschiedlichen Arten von Geld, gibt es dazu auch unterschiedliche Zahlungsformen. Dazu zählen:

  • Barzahlung
  • halbbare Zahlung
  • bargeldlose Zahlung

Einteilung von Sportarten nach Konopka

Dezember 28th, 2010

Sport ist zwar meist Mord, dennoch muss man bei den sportlichen Tätigkeiten unterscheiden. Denn die verschiedenen Sportarten unterscheiden sich nicht nur in der auszuführenden Tätigkeit, sondern auch in der damit verbundenen Belastung und Intensität der Leistung. Demnach kann man die Sportarten klassifizieren. Solch eine Klassifizierung hat beispielsweise Konopka durchgeführt, die nachfolgende aufgelistet werden soll: Read the rest of this entry »